



Bikini Berlin ist Deutschlands erste Concept Mall und sitzt im denkmalgeschützten Bikinihaus von 1957 direkt am Zoologischen Garten. Statt großer Ketten gibt es rund 60 unabhängige Boutiquen und zwanzig Pop-up-Boxes, die alle paar Monate wechseln. Dazu kommen ein Panoramafenster ins Zoogehege und eine öffentliche Dachterrasse mit 7.700 Quadratmetern.
Bikini Berlin: Concept Mall im denkmalgeschützten Bikinihaus
Bikini Berlin liegt an der Budapester Straße in Charlottenburg, zwischen Zoologischem Garten und Breitscheidplatz. Das Gebäudeensemble aus Hochhaus, Zoo Palast und Flachbau stammt aus dem Jahr 1957 und steht unter Denkmalschutz. Zwischen 2012 und 2014 baute das Büro Hild und K Architekten unter Federführung von Dionys Ottl das Haus für die Bayerische Hausbau zur Concept Mall um, die am 3. April 2014 eröffnete. Vom Umbau sind bis heute Details sichtbar, die anderswo verputzt würden: Die tragenden Stahlfachwerkträger blieben unverkleidet, und in den Putz der neuen Bauteile wurde zerkleinertes Originalglas des Hauses eingearbeitet. Ein 4 mal 14 Meter großes Panoramafenster öffnet den Blick aus dem Einkaufscenter direkt in das Gehege des Berliner Zoos. Die Anbindung ist denkbar einfach, der Bahnhof Zoologischer Garten mit S3, S5, S7, S9, U2 und U9 liegt rund 300 Meter entfernt. Direkt nebenan steht mit dem Zoo Palast eines der traditionsreichsten Kinos der Stadt, und bis zum Breitscheidplatz mit der Gedächtniskirche sind es nur wenige Minuten zu Fuß.
Boutiquen, Pop-up-Boxes und die Dachterrasse über dem Zoo
Auf rund 17.000 Quadratmetern und drei Etagen versammelt Bikini Berlin etwa 60 Fachgeschäfte. Große Filialisten sucht man hier bewusst vergebens, stattdessen stehen unabhängige Boutiquen, Flagship-Stores und junge Labels im Vordergrund. Das auffälligste Format sind die rund 20 hölzernen Pop-up-Boxes, die für drei bis zwölf Monate vermietet werden. Wer öfter herkommt, findet also jedes Mal andere Marken vor. Gegessen wird im Kantini, einem Food-Market im ersten Obergeschoss, der seit Januar 2018 besteht. Werner Aisslinger hat ihn mit dreizehn modularen Countern, einem Loungebereich und Schaukeln über dem Erdgeschoss gestaltet, die Küchen reichen von israelisch über mexikanisch bis zu Poke Bowls und Eis. Über eine Freitreppe am Vorplatz an der Budapester Straße erreicht man die öffentlich zugängliche Dachterrasse: 7.700 Quadratmeter begrünte Fläche rund zehn Meter über dem Boden, mit Blick in den Zoo. Noch höher liegt die Monkey Bar im zehnten Stock des angrenzenden Hotels.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 26.10.2026
ÖPNV
S+U Zoologischer Garten mit S3, S5, S7, S9, U2 und U9 liegt rund 300 Meter entfernt, der U-Bahnhof Kurfürstendamm mit U1 und U9 ebenfalls in Laufnähe.
Highlight
Öffentlich zugängliche Dachterrasse mit 7.700 Quadratmetern begrünter Fläche und Blick in den Zoo, erreichbar über die Freitreppe an der Budapester Straße.
Sortiment
Rund 60 Fachgeschäfte auf drei Etagen, überwiegend unabhängige Boutiquen, Flagship-Stores und Designlabels statt großer Ketten.
Besonderheit
Rund 20 hölzerne Pop-up-Boxes werden für drei bis zwölf Monate vermietet, das Angebot wechselt entsprechend häufig.
Gastronomie
Food-Market Kantini im ersten Obergeschoss mit dreizehn Countern, dazu die Monkey Bar im zehnten Stock des angrenzenden Hotels.
Architektur
Denkmalgeschütztes Ensemble von 1957, umgebaut von Hild und K Architekten, mit sichtbaren Stahlfachwerkträgern und einem 4 mal 14 Meter großen Panoramafenster zum Zoo.
Öffnungszeiten
- Montag: 10:00–20:00 Uhr
- Dienstag: 10:00–20:00 Uhr
- Mittwoch: 10:00–20:00 Uhr
- Donnerstag: 10:00–20:00 Uhr
- Freitag: 10:00–20:00 Uhr
- Samstag: 10:00–20:00 Uhr
- Sonntag: Geschlossen









