bob - boxoffberlin




Keine 150 Meter vom Checkpoint Charlie entfernt verkauft bob - boxoffberlin ausschließlich Entwürfe Berliner Gestalterinnen und Gestalter: Daumenkinos, Postkarten aus Holz, Ghettoblaster aus Pappe und Kissen mit Berlin-Motiven. Der Name stammt von einem Container-Kiosk, der nie genehmigt wurde. Im hinteren Raum hängt wechselnde Kunst aus der Stadt.
bob – boxoffberlin an der Zimmerstraße: Berliner Entwürfe statt Massenware
Der Laden liegt in der Zimmerstraße 11 in Kreuzberg, rund 150 Meter vom Checkpoint Charlie entfernt. Vor der Tür läuft eine doppelte Reihe Kopfsteinpflaster durch den Bürgersteig und markiert den früheren Verlauf der Mauer. Eröffnet wurde bob im Jahr 2007 vom Fotodesigner Stephan Schmidt und dem Filmemacher Torsten Königs, später kam Ariana Mirza dazu. Der Name verweist auf eine Idee, die nie genehmigt wurde: Geplant war ursprünglich ein umgebauter Seecontainer als Kiosk, der Berlin als Unesco-Stadt des Designs präsentieren sollte, daher Box off Berlin. Nach zwei Jahren Behördenmarathon verweigerten Ämter und Grundstückseigentümer die Erlaubnis, und aus dem Container wurde ein Ladengeschäft.
Daumenkinos, hölzerne Postkarten und wechselnde Ausstellungen
Schmidt hat den Laden nie als klassischen Souvenirshop verstanden, sondern als Plattform für Produkte von Berliner Gestalterinnen, Gestaltern und Produzenten, die sich mit der Stadt beschäftigen. Entsprechend sieht das Sortiment aus: Daumenkinos, Postkarten aus Holz, Ghettoblaster aus Pappe, Kissen mit Berlin-Motiven abseits der üblichen Ansichten, Poster, Grafiken, Fotografien und T-Shirts. Der Fernsehturm taucht auf vielen Stücken auf, allerdings selten so, wie man ihn vom Postkartenständer kennt. Dazu kommt eine Buchabteilung mit Titeln zu Berlin und zur Street-Art-Szene der Stadt. Der hintere Raum dient als Galerie mit wechselnden Ausstellungen und Filmen von Berliner Künstlerinnen und Künstlern, und an der kleinen Espressobar gibt es fair gehandelten Kaffee. Damit ist der Besuch eher ein kurzer Galeriegang als ein Einkauf.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 20.10.2026
Preisniveau
Postkarten und Kleinigkeiten liegen im niedrigen einstelligen Bereich, Grafiken, Fotografien und Textilien meist zwischen 20 und 80 Euro.
Highlight
Viele Stücke sind Einzelstücke oder erscheinen in limitierter Auflage, alle stammen von Berliner Gestalterinnen und Gestaltern.
Galerie und Café
Der hintere Raum dient als Galerie mit wechselnden Ausstellungen und Filmen. An der Espressobar gibt es fair gehandelten Kaffee.
Lage
Vor dem Laden markiert eine doppelte Reihe Kopfsteinpflaster den früheren Verlauf der Berliner Mauer.
ÖPNV
U-Bahnhof Kochstraße/Checkpoint Charlie (U6), wenige Schritte entfernt.
Parkmöglichkeiten
Die Zimmerstraße liegt in der Parkraumbewirtschaftungszone, freie Stellplätze sind rund um den Checkpoint Charlie selten.
Öffnungszeiten
- Montag: 12:00–17:30 Uhr
- Dienstag: 12:00–17:30 Uhr
- Mittwoch: 12:00–17:30 Uhr
- Donnerstag: 12:00–17:30 Uhr
- Freitag: 12:00–17:30 Uhr
- Samstag: 12:00–17:30 Uhr
- Sonntag: 12:00–17:30 Uhr






