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Gaststätte Zum Hecht

Charlottenburg

Gastraum einer Kneipe am Abend
© Jahanzeb Ahsan, Unsplash

Das Charlottenburger Original am Stuttgarter Platz wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der Familie Schneider eröffnet und trägt seinen heutigen Namen seit 1974. Gezapft werden Becks, Köpenicker, Erdinger und das hauseigene Hecht Pils, dazu kommen Unertl-Weißbier, Weine von Reibold, Bouletten, Schmalzbrot, ein Wurlitzer an der Wand und kostenfreies WLAN.

Kneipengeschichte am Stuttgarter Platz

Zum Hecht liegt in der Kaiser-Friedrich-Straße 54 in Charlottenburg, wenige Schritte vom Stuttgarter Platz und vom Bahnhof Charlottenburg entfernt. Eröffnet wurde das Lokal nach dem Ersten Weltkrieg von der Familie Schneider und hieß damals schlicht Schneiders. Den heutigen Namen trägt es seit 1974, als Helmut Filusch es übernahm. Das war die Zeit, in der der Stuttgarter Platz im geteilten Berlin für sein Rotlichtmilieu bekannt war und die Gegend einen Ruf hatte, der weit über Charlottenburg hinausreichte. Ein Haus weiter residierte die Kommune Eins. Nach dem Mauerfall wurde das Lokal über den Kiez hinaus bekannt, und die Gästeschar galt als bemerkenswert gemischt, von Staatsanwälten und Schauspielern bis zu Leuten mit Vorstrafenregister. Im Juli 2010 übernahm der frühere deutsche Schwergewichtsmeister Karl-Heinz Heistermann, und für eine etwa dreimonatige Renovierung schloss das Haus zum ersten Mal seit über 75 Jahren. Der Bahnhof Charlottenburg mit S-Bahn und Regionalverkehr liegt wenige Minuten entfernt, die Wilmersdorfer Straße mit ihren Geschäften beginnt in die andere Richtung.

Hecht Pils, Wurlitzer und durchgehender Betrieb

Seit der Renovierung wirkt Zum Hecht aufgeräumter, ohne seinen Charakter verloren zu haben. Gezapft und ausgeschenkt werden die bekannten Sorten Becks, Köpenicker und Erdinger, dazu Raritäten wie das hauseigene Hecht Pils, hinter dem ein Bären Pils steckt, und Unertl-Weißbier. Die Weine stammen vom Weingut Reibold. Zu essen gibt es, was in eine Berliner Gaststätte gehört: Bouletten und Schmalzbrot. An der Wand steht ein Wurlitzer, kostenfreies WLAN gibt es ebenfalls, und telefonisch erreichbar ist das Haus unter 030 54811297. Der Betrieb läuft ohne Unterbrechung, es gibt also keine Stunde, in der die Tür verschlossen bleibt. Für die Nachbarschaft ist das Lokal Wohnzimmer und Anlaufstelle zugleich, für Auswärtige eine der wenigen Adressen, an denen sich Berliner Kneipengeschichte nicht museal, sondern im laufenden Betrieb besichtigen lässt. Preislich bewegt sich der Besuch im unteren zweistelligen Bereich pro Person. Wer die Gegend kennenlernen will, verbindet den Besuch mit einem Gang über den Stuttgarter Platz, dessen Mittelstreifen heute eher Spielplatz als Milieu ist.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 27.10.2026

Preisniveau

Unterer zweistelliger Bereich pro Person.

Bier

Becks, Köpenicker und Erdinger, dazu das hauseigene Hecht Pils, hinter dem ein Bären Pils steckt, und Unertl-Weißbier.

Wein und Küche

Weine vom Weingut Reibold. Zu essen gibt es Berliner Klassiker wie Bouletten und Schmalzbrot.

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg von der Familie Schneider als Schneiders eröffnet, 1974 von Helmut Filusch übernommen und umbenannt. Seit 2010 führt der frühere Schwergewichtsmeister Karl-Heinz Heistermann das Haus.

Einrichtung

Ein Wurlitzer steht an der Wand, kostenfreies WLAN gehört dazu.

ÖPNV

Bahnhof Charlottenburg und Stuttgarter Platz jeweils wenige Minuten entfernt.

Kontakt

Kaiser-Friedrich-Straße 54, 10627 Berlin, Telefon 030 54811297.

Öffnungszeiten

  • Montag: 24 Stunden geöffnet
  • Dienstag: 24 Stunden geöffnet
  • Mittwoch: 24 Stunden geöffnet
  • Donnerstag: 24 Stunden geöffnet
  • Freitag: 24 Stunden geöffnet
  • Samstag: 24 Stunden geöffnet
  • Sonntag: 24 Stunden geöffnet

Adresse

Kaiser-Friedrich-Straße 54, 10627 Berlin

+49 30 54811297

http://www.zum-hecht-berlin.de/

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