
Zwischen Gendarmenmarkt und Friedrichstraße steht mit dem Borchardt Berlins berühmtestes Promi-Restaurant. Unter grünen Stuckmarmorsäulen wird seit 1853 Geschichte geschrieben, seit 1992 wieder als Restaurant. Tom Cruise nennt es sein Lieblingsrestaurant in Berlin, auch Barack Obama und Nicole Kidman speisten hier. Das Wiener Schnitzel hat längst Kultstatus.
Borchardt: Berlins Wohnzimmer der Reichen und Berühmten
Wer in Berlin jemand sein will, geht ins Borchardt. Das gilt genauso für jene, die ohnehin schon jemand sind. Stammgäste wie Tom Cruise, der das Borchardt als sein absolutes Lieblingsrestaurant in Berlin bezeichnet, sowie Hollywoodstars wie Matt Damon und Nicole Kidman gehören zur festen Kundschaft. Dazu kommen Schauspielerinnen und Schauspieler wie George Clooney und Natalie Portman sowie Politiker wie Barack Obama. Dabei ist das Haus am Gendarmenmarkt keine Exklusivveranstaltung für die VIP-Ebene: Das Borchardt heißt alle willkommen, die gute Küche, ein exzellentes Schnitzel und echte Gastfreundschaft zu schätzen wissen.
Wer fotografieren will, sollte die Kamera lieber stecken lassen, denn Diskretion gehört hier zum Haus. Genau das macht den Reiz aus. Es ist keineswegs ungewöhnlich, am Nebentisch bekannte Gesichter aus Film und Politik zu entdecken. Die Menschen kommen ins Borchardt, um gesehen zu werden und zu sehen, auch wenn viele vorgeben, allein wegen des Schnitzels da zu sein. Der hohe Saal mit seinen grünen Stuckmarmorsäulen trägt das Seine dazu bei, das Haus wurde 1853 gegründet und wird seit 1992 wieder als Restaurant geführt.
Kultstatus auf dem Teller und im Kleiderschrank
Das Wiener Schnitzel im Borchardt ist so berühmt, dass es sogar die Modewelt erreicht hat. Gemeinsam mit dem Berliner Modelabel WRSTBHVR brachte das Haus eine limitierte Kollektion heraus, bei der das Schnitzel auf Hoodies und Bomberjacken prangt. Auf der Speisekarte bleibt es dagegen klassisch, das Menü hält an deutsch-französischen Klassikern fest. Neben dem Wiener Schnitzel stehen eine Bouillabaisse Marseillaise und ein Black Angus Entrecôte zur Wahl. Die Weinkarte umfasst rund 350 Positionen. Für einen privateren Rahmen lässt sich die Sommerbar im Innenhof mit 32 Plätzen reservieren. Eine Reservierung ist ohnehin ratsam, denn der Andrang ist hoch und die Wartezeit kann zu Stoßzeiten spürbar werden. Wer das Haus zum ersten Mal betritt, sollte sich Zeit für den Raum nehmen: Die hohen Decken, der Mosaikboden und die Säulen erzählen mehr über die Geschichte des Hauses als jede Karte. Auch das Publikum wechselt im Tagesverlauf deutlich, mittags dominieren Geschäftsessen, abends wird es merklich festlicher. Genau diese Mischung hält das Borchardt seit Jahrzehnten im Gespräch.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 28.10.2026
ÖPNV
Die Buslinie 147 hält an der Französischen Straße, rund 80 Meter entfernt. U5 und U6 sowie die Buslinien 100, 147 und 300 am U-Bahnhof Unter den Linden, rund 250 Meter entfernt.
Parkmöglichkeiten
Q-Park Operncarrée in der Französischen Straße 39, rund 230 Meter entfernt, und Q-Park Unter den Linden am Bebelplatz 2. Die Französische Straße liegt hier in der Parkraumbewirtschaftungszone 2.
Highlight
Im ersten Obergeschoss liegt eine Beletage aus der Jahrhundertwende für Private Dining und Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen. Dazu kommt die Sommerbar am Innenhof für bis zu 32 Personen.
Reservierung
Über das Anfrageformular auf der Website oder telefonisch. Ab acht Personen bittet das Haus um eine E-Mail.
Öffnungszeiten
- Montag: 11:30–00:00 Uhr
- Dienstag: 11:30–00:00 Uhr
- Mittwoch: 11:30–00:00 Uhr
- Donnerstag: 11:30–00:00 Uhr
- Freitag: 11:30–00:00 Uhr
- Samstag: 11:30–00:00 Uhr
- Sonntag: 11:30–00:00 Uhr




