

Die Bernauer Straße bildete zu Mauerzeiten die Grenze zwischen den Bezirken Wedding (im Westen) und Mitte (im Osten).
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Die Grenze mitten durch Berlin prägte die Stadt fast dreißig Jahre lang. An vielen Orten lässt sich die Geschichte der Grenze heute nachvollziehen. Diese Übersicht bündelt Berliner Orte rund um die Grenze.
Die Gedenkstätte Berliner Mauer, der Checkpoint Charlie und die East Side Gallery erinnern an Teilung, Kontrolle und Flucht. Der Mauerweg führt entlang des einstigen Verlaufs vorbei an Wachtürmen und Mahnmalen. Museen und Ausstellungen zeigen den Alltag an der Grenze. So wird die Trennung der Stadt greifbar.
Stöbere in den Orten unten, um die Grenze in Berlin zu entdecken.


Die Bernauer Straße bildete zu Mauerzeiten die Grenze zwischen den Bezirken Wedding (im Westen) und Mitte (im Osten).







An der Bernauer Straße, zwischen den Berliner Stadtteilen Mitte und Wedding, liegt der zentrale Erinnerungsort der deutschen Teilung. Die Gedenkstätte Berliner Mauer macht greifbar, was Geschichtsbücher nur beschreiben können: wie eine Stadt über Nacht zerrissen wurde und was das für die Menschen bedeutete.




Wo einst Tränen flossen und Familien auseinandergerissen wurden, erzählt der Tränenpalast in Berlin-Mitte heute von der deutschen Teilung so nah und direkt, wie kaum ein anderer Ort in der Stadt. Die Ausstellung "GrenzErfahrungen" macht deutsch-deutsche Geschichte am historischen Grenzübergang Friedrichstraße greifbar.


Für den James Bond-Film „Octopussy“ nutzte Roger Moore den Checkpoint Charlie als Kulisse.

Vor der Tür des Museums ist der ehemalige Checkpoint Charlie. Innen dreht sich alles um die kreativen Fluchtversuche der Menschen in der DDR und das Grenzsicherungssystem der damaligen Zeit.





Im historischen Mühlenspeicher direkt an der Spree erwartet euch eine emotionale Zeitreise durch die Geschichte der deutschen Teilung. Das Museum verknüpft in 13 Themenräumen persönliche Schicksale mit originalen Requisiten und Interviews von Zeitzeug*innen.


Wer die deutsch-deutsche Geschichte nicht nur im Buch lesen, sondern durch Berlin fahren will, steigt am besten in den gelben Doppeldeckerbus der City Circle Purple Tour. Die Route führt vom Alexanderplatz in Mitte durch Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg, entlang der ehemaligen Berliner Mauer, und macht so Geschichte erfahrbar.

Am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte steht ein Glas-Stahl-Pavillon, der mehr trägt als sein schlichtes Äußeres vermuten lässt. Der Tränenpalast war einst der Ort, an dem DDR-Bürger*innen ihre westlichen Besucher*innen weinend verabschiedeten. Heute ist er eines der bewegendsten Zeugnisse deutsch-deutscher Geschichte in Berlin.





Open Air Karaoke im Sommer und der sonntägliche Flohmarkt, welcher das ganze Jahr hindurch stattfindet - das sind die beiden Highlights, mit denen Besucher den Mauerpark verbinden.




Zwei Schiffe, eine Spree, null Langeweile: Das Shipotel Berlin liegt zwischen Friedrichshain und Kreuzberg, direkt an der East Side Gallery, und übernachtet auf dem Wasser statt in einem gewöhnlichen Hotelzimmer. Wer Berlin anders erleben will, schläft hier in Kajütenbetten mit Blick auf die Oberbaumbrücke.





Das historische Weinhaus Huth wurde nach dem Mauerfall bekannt als "letztes Haus" am Potsdamer Platz. Heute ist es wieder Restaurant, Feinkostladen und Weinhandlung, betrieben von Lutter & Wegner.