Classic Open Air am Gendarmenmarkt







Das Classic Open Air bespielt seit 1992 jeden Juli den Gendarmenmarkt in Mitte, die Bühne steht auf den Stufen des Konzerthauses zwischen Deutschem und Französischem Dom. Der Platz ist seit März 2025 saniert wieder offen. 2026 kamen an sechs Abenden über 30.000 Gäste, etwa zu David Garrett und Alphaville. Es ist das klassische unter den Open-Air-Konzerten Berlins.
Das Classic Open Air spielt auf dem Gendarmenmarkt in Mitte
Der Gendarmenmarkt liegt zwischen dem Konzerthaus, dem Französischen und dem Deutschen Dom. Das Konzerthaus baute Karl Friedrich Schinkel 1821 als Schauspielhaus, der Französische Dom entstand von 1701 bis 1705 und bekam 1785 seinen Turm, der Deutsche Dom stammt von 1708 und wurde nach der Zerstörung 1996 als Museum wiedereröffnet. Von 2022 bis Ende 2024 wurde der Platz für rund 21 Millionen Euro auf etwa 14.000 Quadratmetern saniert und am 13. März 2025 wieder freigegeben. Das Classic Open Air kehrte nach zwei Jahren Pause auf den Platz zurück. Die Bühne steht auf den Stufen des Konzerthauses, das Gelände hat zwei stufenfreie Eingänge und 26 Rollstuhlplätze in den Blöcken D, E, G und H. Das Festival gibt es seit 1992, veranstaltet wird es von der Classic Open Air KG, die seit 2022 mehrheitlich zu DEAG Classics gehört.
Das Programm 2026 am Gendarmenmarkt
Die 32. Ausgabe lief vom 9. bis 14. Juli 2026 über sechs Abende und zog nach Angaben des Veranstalters über 30.000 Gäste an. Eröffnet wurde sie vom Konzerthausorchester Berlin unter Joana Mallwitz mit dem Pianisten Hayato Sumino und einem Programm aus Gershwin und Weill, darunter die Rhapsody in Blue. Am zweiten Abend sang Giovanni Zarrella seine italienische Sommernacht. Es folgten Joja Wendt mit Naturally 7, dem Cellisten Jodok und der Big Band der Bundeswehr sowie David Garrett mit seiner Millennium Symphony. Das niederländische Duo HAEVN trat mit einem zwölfköpfigen Streicherensemble auf. Zum Finale spielte Alphaville mit dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt. Die günstigste Preiskategorie begann bei etwa 65 Euro, in den Premiumkategorien lagen die Tickets bei über 200 Euro.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 07.10.2024
Preisniveau
Die günstigste Kategorie begann 2026 bei etwa 65 Euro, in den Premiumkategorien kosteten Tickets über 200 Euro.
ÖPNV
U2 bis Hausvogteiplatz, U2 und U6 bis Stadtmitte, U5 und U6 bis Unter den Linden. Auch die Bahnhöfe Friedrichstraße und Brandenburger Tor liegen in Laufweite.
Parkmöglichkeiten
Rund um den Platz gibt es mehrere öffentliche Parkhäuser. Das barrierefreie Parkhaus in den Friedrichstadt-Passagen liegt etwa 100 Meter vom Eingang 1 entfernt.
Taschen und Mitbringsel
Taschen bis DIN A4 sind erlaubt, dazu ein alkoholfreies Getränk bis 0,5 Liter in PET oder Tetra Pak. Speisen, Alkohol, Glas, Rucksäcke, Stockschirme, Fahnen und Drohnen sind nicht zugelassen.
Wetter
Gespielt wird auch bei Regen, abgebrochen wird nur bei Gefahr.
Barrierefreiheit
Beide Eingänge sind stufenfrei, in den Blöcken D, E, G und H stehen 26 Rollstuhlplätze bereit.
Öffnungszeiten
- Mo + Di: 09:00 – 16:30 Uhr
- Mi: Geschlossen
- Do + Fr: 09:00 – 16:30 Uhr
- Sa + So: Geschlossen










