


Direkt am Bahnhof Warschauer Straße liegt die bekannteste Karaokebar der Stadt. Hinter der Leuchtschrift warten eine offene Bühne und vierzehn Privatkabinen für vier bis sechzehn Personen, dazu Drag- und Dance-Shows und eigene Formate wie Boxhopping. Die kleine Kabine kostet 20 Euro pro Stunde, Einlass ab 21 Jahren mit Ausweis.
Karaokebar direkt am Bahnhof Warschauer Straße
Wer in Friedrichshain aus dem Bahnhof Warschauer Straße tritt, braucht keine zwei Minuten bis zur Hausnummer 34. Dort steht ein flacher Bau mit Leuchtschrift, der von außen eher nach Imbiss als nach Institution aussieht. Tatsächlich ist Monster Ronson’s Ichiban Karaoke die bekannteste Adresse ihrer Art in der Stadt und feierte bereits ihren zweiundzwanzigsten Geburtstag. Gegründet hat sie Ron Rineck, der sich Monster Ronson nennt und vorher mit einer mobilen Anlage durch besetzte Häuser in ganz Europa gezogen ist. Diese Herkunft merkt man dem Laden an: Es geht lauter, bunter und deutlich weniger geleckt zu als in den klassischen Karaokeräumen asiatischer Prägung. Rundherum liegen Clubs, Spätis und Imbisse, der Abend endet also selten an der Haustür. Das Publikum ist stark queer geprägt, gemischt und vollkommen unbeeindruckt davon, ob jemand die Töne trifft oder nicht. Wer zum ersten Mal hier ist, merkt schnell, dass Peinlichkeit in diesem Haus keine Kategorie ist. Genau dieser Umgang hat Monster Ronson’s Ichiban Karaoke über die Jahre zu einer festen Größe im Berliner Nachtleben gemacht, die auch Gäste von außerhalb gezielt ansteuern.
Vierzehn Privatkabinen und eine große offene Bühne
Drinnen teilt sich das Haus in zwei Welten. Die offene Bühne im Hauptraum gehört allen, die sich vor Publikum trauen, und wird von Discokugeln und viel Spiegelfläche eingerahmt. Dazu kommen vierzehn Privatkabinen in vier Größen: zwei kleine für bis zu vier Personen, acht mittlere für etwa sechs, drei große für acht bis zwölf und eine XL-Kabine für bis zu sechzehn Gäste. Die kleine Kabine kostet 20 Euro pro Stunde, die XL-Variante 48 Euro. Gruppen ab zwanzig Personen können die Hauptbühne komplett mieten. Rund um den normalen Betrieb laufen eigene Formate, die es so nirgends sonst gibt, etwa Boxhopping, bei dem sich die Gäste durch mehrere Kabinen singen, dazu Drag- und Dance-Shows. Reserviert wird vorab und gegen Vorauszahlung, die großen Kabinen lassen sich immer buchen, die kleinen nur an bestimmten Tagen. Bezahlt wird bar und mit Karte, Einlass gibt es ab einundzwanzig Jahren mit Ausweis. Mitgebrachte Flaschen sind zwar erlaubt, kosten aber ein Korkgeld von 100 Euro pro Flasche, womit sich das Thema in der Regel erledigt hat. Die Garderobe ist im Eintritt enthalten.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 07.10.2024
Preisniveau
Die kleine Kabine für bis zu vier Personen kostet 20 Euro pro Stunde, die mittlere 24 Euro, die große 40 Euro und die XL-Kabine für bis zu sechzehn Gäste 48 Euro.
Angebot
Offene Bühne im Hauptraum plus vierzehn Privatkabinen in vier Größen. Ab zwanzig Personen lässt sich die Hauptbühne komplett mieten.
Besonderheit
Eigene Formate wie Boxhopping, bei dem sich die Gäste durch mehrere Kabinen singen, dazu Drag- und Dance-Shows.
Reservierung
Große und XL-Kabinen sind immer reservierbar, die kleinen und mittleren nur an bestimmten Tagen. Verbindlich wird die Buchung erst mit Vorauszahlung, Storno ist bis 24 Stunden vorher möglich.
Zutritt
Einlass ab einundzwanzig Jahren, der Ausweis wird kontrolliert.
Zahlung
Bar und mit Karte. Für mitgebrachte Flaschen fällt ein Korkgeld von 100 Euro pro Flasche an.
ÖPNV
S- und U-Bahnhof Warschauer Straße, von dort sind es wenige Schritte.
Öffnungszeiten
- Täglich: ab 19:00 Uhr














