Science Center Spectrum - Top 10 Kindermuseen | Top10 Berlin
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Science Center Spectrum

Kreuzberg

© Foto: SDTB

Das Spectrum gehört zum Deutschen Technikmuseum und sitzt im Schwechtenkopfbau an der Ladestraße, einem erhaltenen Rest des Bahnbetriebswerks am Anhalter Bahnhof. Auf vier Etagen stehen über 150 Experimentierstationen zu Licht, Elektrizität, Wärme und Hören. Unter den Kindermuseen Berlins ist es das Haus für alle, die Physik lieber ausprobieren als nachlesen.

Das Science Center Spectrum im alten Bahnbetriebswerk

An der Ladestraße in Kreuzberg steht ein Backsteinbau, der einmal zum Bahnbetriebswerk am Anhalter Bahnhof gehörte. Entworfen hat ihn Franz Schwechten, von dem auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche stammt, und seit 1990 ist darin das Science Center Spectrum untergebracht. Es gehört zum Deutschen Technikmuseum, dessen Ticket für beide Häuser gilt, und ein Vorläufer war schon bei der Museumseröffnung 1983 dabei. Damit ist das Spectrum das erste Haus dieser Art in Deutschland. Zusammen zählen Museum und Science Center jährlich über 700.000 Gäste. Wer mit der U-Bahn kommt, steigt am Gleisdreieck aus und läuft durch den Park, von der anderen Seite führt der Weg vom Anhalter Bahnhof heran. Rucksäcke und große Taschen bleiben in den Schließfächern am Eingang, weil sie in der Ausstellung nichts zu suchen haben.

Über 150 Stationen auf vier Etagen

Drinnen verteilen sich mehr als 150 Experimentierstationen über vier Etagen und neun Themenbereiche. Es geht um Sehen und Wahrnehmen, Licht, Mikrokosmos und Makrokosmos, Wärme, Elektrizität und Magnetismus, Kraft und Energie, Mechanik und Bewegung sowie Musik und Hören. Farbige Lichtflächen lassen sich zu neuen Tönen mischen, ein Pendel zeigt die Drehung der Erde, und im Hexenhaus gerät der Gleichgewichtssinn durcheinander. Dazu kommen die Schülerlabore Elektricität und Opticks für die Klassen fünf bis zehn. In der benachbarten Ladestraße läuft bis Juni 2027 die Sonderausstellung SuperCity 3000, die 60 Kinder aus vier Berliner Schulen als Zukunftskuratorinnen und Zukunftskuratoren mitentwickelt haben. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen online 15,00 Euro.

Top10 Redaktion

Top10 Redaktion

Erfahrungsbericht vom 11.10.2026

Preisniveau

Tagesticket für Technikmuseum und Spectrum 15,00 Euro online, 17,00 Euro vor Ort. Ermäßigt 9,00 Euro online. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, ein Nulltarif-Ticket wird trotzdem gebraucht.

Jahreskarte

55,00 Euro, ermäßigt 30,00 Euro. Sie lohnt sich ab dem vierten Besuch.

Freier Eintritt

Jeden ersten Freitag im Monat ab 13 Uhr für alle, das Gratis-Ticket wird vorab gebucht.

ÖPNV

U-Bahnhof Gleisdreieck (U1, U2, U3) und S-Bahnhof Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25, S26) sind barrierefrei, der U-Bahnhof Möckernbrücke (U1, U3, U7) ist es nicht.

Parkmöglichkeiten

Kostenpflichtige Parkplätze am Museum, Zahlung per Karte am Automaten oder per App. Behindertenparkplätze nahe den Eingängen, Fahrradständer an der Ladestraße.

Highlight

Über 150 Experimentierstationen in neun Themenbereichen, dazu die Schülerlabore Elektricität und Opticks.

Gepäck

Rucksäcke und große Taschen dürfen nicht mit ins Spectrum, am Eingang Ladestraße gibt es Schließfächer.

Anmeldung

Einzelbesuch ohne Anmeldung, Gruppen reservieren vormittags ein kostenloses Zeitfenster im Ticketshop.

Öffnungszeiten

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: 09:00–17:30 Uhr
  • Mittwoch: 09:00–17:30 Uhr
  • Donnerstag: 09:00–17:30 Uhr
  • Freitag: 09:00–17:30 Uhr
  • Samstag: 10:00–18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00–18:00 Uhr

Adresse

Möckernstraße 26, 10963 Berlin, Deutschland

+49 30 4397340

http://www.technikmuseum.berlin/spectrum

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