
Das Puppentheater-Museum Berlin an der Karl-Marx-Straße zeigt Figuren aus drei Jahrhunderten, der Grundstock stammt aus der Sammlung des Gründers Nikolaus Hein. Zum Haus gehören eine eigene kleine Bühne, eine Bibliothek zum Figurentheater und Werkstätten, in denen Puppen gebaut werden. Für Kindergruppen gibt es spielerische Führungen ab acht Kindern.
Das Puppentheater-Museum Berlin in Neukölln
Hinter einer unscheinbaren Tür an der Karl-Marx-Straße, direkt am gleichnamigen U-Bahnhof, liegt das Puppentheater-Museum Berlin. Gegründet und geleitet wurde es von Nikolaus Hein, der im August 2018 starb, und ein großer Teil der Exponate stammt aus seiner Sammlung. Seit 28 Jahren zeigt das Haus Figuren aus drei Jahrhunderten, dazu wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Zurzeit sind drei davon zu sehen: das Figurentheater von Georg Jenisch, eine Arbeit von Cagri Yilmaz über die Bewegung in der Stille sowie Masken von Daniele Ruzzier und Musikinstrumente aus der Sammlung Gaby Bultmann zur Commedia dell Arte.
Eine Bühne, eine Bibliothek und eine Werkstatt
Das Museum ist zugleich Spielort. Auf der hauseigenen Bühne laufen Puppenspiel, Konzerte, Lesungen und Performances internationaler Gäste, im November stehen an sechs Tagen die Märchentage an. Eine Bibliothek sammelt Bücher zum Figurentheater aus aller Welt. Wer selbst Hand anlegen will, findet Werkstattangebote: einen Puppenspiel-Basiskurs, Kurse im Schnitzen von Figuren und Marionetten sowie die Reihe Schritte zur Theaterfigur. Für Kindergruppen ab acht Kindern gibt es nach Voranmeldung spielerische Führungen, die 35 bis 45 Minuten dauern. Die Stücke sind je nach Produktion ab drei, vier oder fünf Jahren freigegeben, die Taschenlampenführungen ab acht. Erwachsene zahlen 6,00 Euro Eintritt, Kinder und Ermäßigte 3,00 Euro.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 11.10.2026
Preisniveau
Erwachsene 6,00 Euro, Kinder und ermäßigt 3,00 Euro. Die spielerische Führung kostet 6,00 Euro pro Kind inklusive Eintritt.
ÖPNV
U-Bahnhof Karl-Marx-Straße (U7), direkt vor der Tür.
Highlight
Puppen aus drei Jahrhunderten, dazu wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Figurenspielerinnen und Figurenspieler.
Programm
Auf der hauseigenen Bühne laufen Puppenspiel, Konzerte und Lesungen, im November kommen die Märchentage dazu.
Werkstatt
Puppenbau- und Puppenspielkurse, der Basiskurs kostet 60,00 Euro für drei Teile.
Altersempfehlung
Je nach Produktion ab drei, vier oder fünf Jahren, Taschenlampenführungen ab acht Jahren.
Winterpause
Vom 20. Dezember 2026 bis 5. Januar 2027 geschlossen.
Anmeldung
Spielerische Führungen nur mit Voranmeldung, Mindestgruppe acht Kinder. Gruppenbesuche sind auch vormittags nach Vereinbarung möglich.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: 14:00–18:00 Uhr
- Mittwoch: 14:00–18:00 Uhr
- Donnerstag: 14:00–18:00 Uhr
- Freitag: 14:00–18:00 Uhr
- Samstag: 14:00–18:00 Uhr
- Sonntag: 14:00–18:00 Uhr







