




Im Bonvivant an der Goltzstraße steht ein Michelin-Stern hinter einem Brunch, der vollständig ohne tierische Produkte auskommt. Serviert wird nicht am Buffet, sondern à la carte und zum Teilen, von der Scheibe hausgebackenem Sauerteigbrot für 7 Euro bis zum knusprigen Pilztoast für 17 Euro, und zu jedem Gang hält die Küche eine glutenfreie Alternative bereit.
Zwischen Winterfeldtplatz und Akazienstraße
Das Bonvivant steht in der Goltzstraße 32 in Schöneberg, in einem der Kieze, die sich am besten zu Fuß erschließen. Der Winterfeldtplatz mit seinem Markt liegt wenige Minuten entfernt, die Akazienstraße mit ihren kleinen Läden beginnt im Süden, und die Stationen Eisenacher Straße und Nollendorfplatz sind beide in Gehweite. Hinter der Altbaufassade liegt ein Raum, der sich selbst nicht Restaurant nennt, sondern Cocktail-Bistro: dunkles Holz, eine lange Bar, eng gestellte Tische und im hinteren Teil ein Galerietisch, an dem bis zu fünfzehn Gäste zusammen sitzen. Anfang 2025 hat das Haus seine Küche vollständig umgestellt. Zuvor arbeitete es vegetarisch, seither kommt hier nichts mehr auf den Tisch, was von einem Tier stammt, also auch keine Butter, keine Sahne und kein Ei. Den Stern, den die Küche zuvor erkocht hatte, hat sie dabei behalten. Verantwortlich dafür ist Küchenchef Nikodemus Berger, der die Karte in kurzen Abständen umschreibt und konsequent mit dem arbeitet, was der Markt gerade hergibt.
Ein Sternebrunch ohne Butter und Ei
Der Brunch im Bonvivant funktioniert nicht als Buffet, sondern à la carte und zum Teilen. Die Gäste bestellen mehrere kleine Gerichte für den Tisch, die in der Reihenfolge kommen, in der sie fertig werden, und stellen sich daraus ihr eigenes Menü zusammen. Den Einstieg macht eine Scheibe hausgebackenes Sauerteigbrot für 7 Euro, das obere Ende der Karte markiert ein knuspriger Pilztoast für 17 Euro. Dazwischen stehen Teller, die man so selten vor sich hat, dass die Karte Erklärungen mitliefert, und zu jedem Gang hält die Küche eine glutenfreie Alternative bereit, ohne dass das vorher angemeldet werden muss. Dazu kommt eine Getränkeauswahl, die das Haus ernster nimmt als die meisten: eigene Cocktails und Weine, die zum pflanzlichen Essen passen und nicht umgekehrt. Wer zu mehreren kommt, fragt am besten den Galerietisch an, der sich für bis zu fünfzehn Personen eindecken lässt. Eine Reservierung ist in jedem Fall zu empfehlen, denn der Raum ist klein und die Zahl der Plätze begrenzt.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 08.10.2025
Preisniveau
Die Teller der Brunchkarte liegen zwischen 7 Euro für hausgebackenes Sauerteigbrot und 17 Euro für den knusprigen Pilztoast. Bestellt wird à la carte und zum Teilen, nicht als festes Menü.
Küche
Vollständig pflanzlich. Seit Anfang 2025 kommen keine tierischen Produkte mehr zum Einsatz, also auch keine Butter, Sahne oder Eier. Die Küche hält ihren Michelin-Stern unter diesen Bedingungen.
Glutenfreie Alternative
Zu jedem Gang hält die Küche eine glutenfreie Alternative bereit, ohne dass sie vorher angemeldet werden muss.
Küchenchef
Nikodemus Berger. Die Karte wird in kurzen Abständen neu geschrieben und richtet sich nach dem, was der Markt hergibt.
Getränke
Eigene Cocktails und eine Weinauswahl, die auf die pflanzliche Küche abgestimmt ist.
Große Tische
Im hinteren Teil steht ein Galerietisch, der sich für bis zu fünfzehn Personen eindecken lässt. Anfragen laufen über das Haus.
Reservierung
Wegen der geringen Platzzahl ist eine Reservierung dringend zu empfehlen.
ÖPNV und Umgebung
Die Stationen Eisenacher Straße und Nollendorfplatz liegen in Gehweite, der Winterfeldtplatz mit seinem Markt ist wenige Minuten entfernt.
Adresse
Goltzstraße 32, 10781 Berlin.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: Geschlossen
- Mittwoch: 18:00–23:00 Uhr
- Donnerstag: 18:00–23:00 Uhr
- Freitag: 09:00–15:00 Uhr, 18:00–23:00 Uhr
- Samstag: 09:00–15:00 Uhr, 18:00–23:00 Uhr
- Sonntag: 09:00–15:00 Uhr












