Löwenpalais







Bernhard Sehring, Architekt des Theaters des Westens, baute die Villa 1903 für die Brauereifamilie Habel; seit 1988 sitzt die Kunststiftung Starke darin. Drei Festsäle nehmen 170 Gäste am Tisch auf, der Garten mit Magnolien und Pagoden bis zu 350. Als romantische Hochzeitslocation in Berlin-Grunewald ist es eines der wenigen Häuser ohne Caterer-Zwang.
Löwenpalais: heiraten in der Villa von Bernhard Sehring
Bernhard Sehring, der Architekt des Theaters des Westens, baute die Villa 1903 und 1904 als Landhaus für Emilie Habel aus der Berliner Brauereifamilie. Die Kupferkuppel und die beiden steinernen Löwen am Eingang gaben dem Baudenkmal seinen Namen. Ab 1930 wurde das Haus in Luxuswohnungen aufgeteilt, in denen unter anderem die Schauspieler O. W. Fischer und O. E. Hasse sowie der Dirigent Sergiu Celibidache lebten.
Seit Dezember 1988 sitzt die gemeinnützige Kunststiftung Starke im Löwenpalais. Entsprechend hängt in den Räumen durchgehend Kunst, die Lounge hat die New Yorker Künstlerin Colette gestaltet, und zu Gast waren hier schon Yoko Ono und Vivienne Westwood. Wer in diesem Haus heiratet, feiert also nicht in einer neutralen Halle, sondern zwischen Arbeiten, die im Lauf des Jahres wechseln. Für die Fotos nach der Zeremonie ist das ein Vorteil, den keine Dekoration ersetzt.
Drei Festsäle, ein Garten mit Pagoden und freie Caterer-Wahl
Für die Feier stehen drei Festsäle mit Holzdielen bereit: der Zentralsaal mit 73 Quadratmetern sowie West- und Ostflügel mit je 45. Gesetzt essen können 170 Gäste, beim Stehempfang passen 350 Menschen ins Haus, gefeiert wird mit bis zu 400. Dazu kommen eine Lounge mit 56 Quadratmetern, eine beleuchtete Terrasse und ein 250 Quadratmeter großer Garten mit Magnolien und balinesischen Pagoden, in dem ebenfalls bis zu 350 Gäste Platz finden.
Konzertflügel, Kronleuchter, Kandelaber und Bodenlichter gehören zur Ausstattung, Licht- und Tontechnik stellt das Haus. Anders als die meisten Locations dieser Größe schreibt das Löwenpalais keinen Caterer vor: Paare dürfen frei wählen und bekommen auf Wunsch langjährige Partner vermittelt. Eine standesamtliche Trauung ist nicht möglich, die freie Zeremonie findet im Garten oder im Kaminzimmer statt. Der Bus M19 hält mit der Station Hasensprung direkt vor der Tür, vom S-Bahnhof Grunewald sind es wenige Minuten zu Fuß.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 27.09.2026
Preisniveau
Raummiete und Cateringpreise nennt der Betreiber nur auf Anfrage.
Kapazität
Gesetztes Essen für 170 Gäste, Stehempfang für 350, Feier bis 400 Personen. Zentralsaal 73 Quadratmeter, West- und Ostflügel je 45, Lounge 56, Terrasse 36, Garten 250 Quadratmeter.
Catering
Frei wählbar. Das Haus schreibt keinen Caterer vor und vermittelt auf Wunsch langjährige Partner.
Highlight
Baudenkmal von 1903 mit Kupferkuppel und zwei steinernen Löwen, Sitz der Kunststiftung Starke. Garten mit Magnolien und balinesischen Pagoden, Konzertflügel in den Sälen.
Trauung
Standesamtlich nicht möglich. Die freie Zeremonie findet im Garten oder im Kaminzimmer statt.
Technik
Licht, Ton, Bühne und WLAN stellt das Haus.
ÖPNV
Bus M19 Haltestelle Hasensprung direkt vor der Tür, S7 Bahnhof Grunewald wenige Minuten zu Fuß.
Öffnungszeiten
- Montag: 09:30–17:00 Uhr
- Dienstag: 09:30–17:00 Uhr
- Mittwoch: 09:30–17:00 Uhr
- Donnerstag: 09:30–17:00 Uhr
- Freitag: 09:30–14:30 Uhr
- Samstag: Geschlossen
- Sonntag: Geschlossen








