stilraumberlin


stilraumberlin in der Eldenaer Straße verkauft ausschließlich Vintagemöbel, die im eigenen Betrieb aufgearbeitet werden, Schwerpunkt skandinavisches Design und Teak. Seit 2019 kommen neue Leuchten und Wohnaccessoires dazu. Die Preise reichen von 195 Euro für eine Pendelleuchte bis 1.950 Euro für einen Karteikartenschrank aus Eiche.
Möbelklassiker aus eigener Werkstatt
Im Samariterkiez, ein paar Minuten vom Bahnhof Frankfurter Allee entfernt, führen Meike und Genja Fehr einen Laden, dessen Sortiment keinen Katalog kennt. Bei stilraumberlin steht nichts, was neu produziert wurde: Jedes Möbelstück ist ein Fundstück, das im eigenen Betrieb aufgearbeitet wird, bevor es in den Verkauf geht. Der Schwerpunkt liegt auf skandinavischem Design und auf Teak, also auf jener Formensprache der Nachkriegsjahrzehnte, die bis heute in jede Wohnung passt. Seit siebzehn Jahren machen die beiden das, ausgezeichnet unter anderem mit einem houzz Award. Wer hereinkommt, findet Sideboards, Vitrinen, Schränke, Stühle und Tische, dazu seit 2019 auch neue Leuchten und Wohnaccessoires, die das Programm abrunden, ohne es zu verwässern. Jedes Stück trägt seine Geschichte sichtbar mit, aber eben eine gepflegte. Dass die Aufarbeitung im eigenen Betrieb passiert und nicht eingekauft wird, ist dabei der Punkt, an dem sich Vintagehandel und Vintagewerkstatt voneinander unterscheiden.
Probe sitzen und einen Blick ins Lager werfen
Der entscheidende Unterschied zum Onlinehandel mit Vintagemöbeln liegt in der Einladung, die das Haus ausspricht: Man darf sich in Ruhe umsehen, Probe sitzen, sich beraten lassen und auch einen Blick ins Lager werfen. Das ist mehr als eine Höflichkeit, denn längst nicht alles, was vorhanden ist, steht im Laden oder im Onlineshop. Wer eine bestimmte Größe oder ein bestimmtes Holz sucht, fragt also besser nach, statt sich auf die Ausstellung zu verlassen. Preislich deckt stilraumberlin eine breite Spanne ab: Eine Vintage-Pendelleuchte von Royal Copenhagen liegt bei 195 Euro, ein Teak-Lowboard bei 345 Euro, und für einen alten Karteikartenschrank aus Eiche werden 1.950 Euro aufgerufen. Für größere Stücke lohnt sich die Frage nach dem Transport gleich mit, und wer unsicher ist, ob ein Schrank durch das Treppenhaus passt, bringt die Maße mit. Die Station Samariterstraße liegt gut einen halben Kilometer entfernt, vom Bahnhof Frankfurter Allee sind es ein paar Minuten mehr. Der Weg lohnt sich, weil hier Stücke stehen, die man in den großen Designläden der Innenstadt so nicht findet.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 23.10.2026
Sortiment
Ausschließlich aufgearbeitete Vintagemöbel, Schwerpunkt skandinavisches Design und Teak. Sideboards, Vitrinen, Schränke, Stühle und Tische, seit 2019 dazu neue Leuchten und Wohnaccessoires
Werkstatt
Jedes Stück wird im eigenen Betrieb aufgearbeitet, bevor es in den Verkauf geht
Inhaber
Meike und Genja Fehr, seit 17 Jahren im Geschäft, ausgezeichnet mit einem houzz Award
Preis
Vintage-Pendelleuchte Royal Copenhagen 195 Euro, Tischleuchte Søholm 245 Euro, Teak-Lowboard Dyrlund 345 Euro, Vitrine Søborg Møbelfabrik 650 Euro, Karteikartenschrank aus Eiche 1.950 Euro
Vor Ort
Probe sitzen, Beratung und Blick ins Lager ausdrücklich erwünscht. Nicht alles ist ausgestellt oder online zu sehen
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: 12:00–18:00 Uhr
- Mittwoch: 12:00–18:00 Uhr
- Donnerstag: 12:00–18:00 Uhr
- Freitag: 12:00–18:00 Uhr
- Samstag: 11:00–16:00 Uhr
- Sonntag: Geschlossen









