Deutsches Technikmuseum



Das Deutsche Technikmuseum am Gleisdreieck zeigt auf 28.500 Quadratmetern alles von der Dampflok bis zur Rechenmaschine Zuse Z1, erkennbar schon von der Straße am Rosinenbomber über der Terrasse. Im Dezember bemalen Kinder ab sechs Jahren in der Kreativwerkstatt selbst gegossene Zinnfiguren mit Wintermotiven. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Deutsches Technikmuseum im Advent: Wintermotive, Werkstätten und Familienführungen
Das Deutsche Technikmuseum liegt am Gleisdreieck in Kreuzberg, und man erkennt es schon von der Straße: An der Fassade schwebt ein Rosinenbomber vom Typ Douglas C-47 B über der Terrasse. Eröffnet wurde das Haus im Dezember 1983, damals noch als Museum für Verkehr und Technik und mit 1.700 Quadratmetern im Eingangsgebäude, das Carl Linde um 1908 für die Markt- und Kühlhallengesellschaft errichten ließ. Seinen heutigen Namen bekam es 1996. Inzwischen verteilt sich die Sammlung über 28.500 Quadratmeter, allein der Neubau von 2001 hat vier Etagen und 12.000 Quadratmeter. Dazu kommt ein zwölf Hektar großer Museumspark mit funktionsfähigen Windmühlen und einem Wasserrad. Zum Bestand gehört außerdem der Nachbau der Rechenmaschine Zuse Z1, den Konrad Zuse selbst anfertigte und der 1989 vorgestellt wurde. Museum und Science Center zusammen zählen jährlich über 700.000 Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt kostet online 15,00 Euro, alle unter 18 Jahren kommen kostenfrei hinein und brauchen dafür nur ein Nullticket.
Kreativwerkstatt und Eisenbahnmodell: Weihnachtliche Freizeitaktivitäten für Kinder in Kreuzberg
Im Dezember stellt das Deutsche Technikmuseum ein eigenes Programm für Familien zusammen, und alle Workshops und Führungen sind im Eintritt enthalten. In der Kreativwerkstatt Wintermotive sehen Kinder ab sechs Jahren zu, wie kleine Zinnfiguren mit der Zinnschleuder entstehen, und bemalen die winterlichen Motive anschließend selbst. Bei den Morseketten fädeln sie den eigenen Namen aus kurzen und langen Holzperlen auf und nehmen ihn mit nach Hause. Im Lokschuppen II rollen an mehreren Dezemberterminen die Züge über das Eisenbahnmodell des Anhalter Bahnhofs, das den Zustand von 1939 im Maßstab 1:87 zeigt. Der Lokschuppen selbst stammt von 1874 und wurde von Franz Schwechten entworfen, dem Architekten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Wer danach noch Energie hat, probiert im angeschlossenen Science Center Spectrum rund 150 Experimente auf 2.000 Quadratmetern aus. An den Dezemberwochenenden führt außerdem jeweils eine Familienführung durch das Haus, eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.
Top10 Redaktion
Erfahrungsbericht vom 02.11.2026
Preisniveau
Online 15,00 Euro, vor Ort 17,00 Euro. Ermäßigt 9,00 Euro online. Alle unter 18 Jahren kommen kostenfrei hinein und brauchen dafür ein Nullticket. Jahreskarte 55,00 Euro.
Im Eintritt enthalten
Alle Dezember-Workshops und Führungen sind ohne Aufpreis dabei, darunter die Kreativwerkstatt Wintermotive und die Familienführungen.
Alter
Kreativwerkstatt Wintermotive und Morseketten ab 6 Jahren in Begleitung. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen Museum und Spectrum nicht allein erkunden.
ÖPNV
U1, U3 und U7 bis Möckernbrücke. U1, U2 und U3 bis Gleisdreieck. S1, S2, S25 und S26 bis Anhalter Bahnhof.
Parkmöglichkeiten
Kostenpflichtige Parkplätze am Museum, Zahlung per Karte am Automaten oder App. Tagestarif 3,00 Euro je angefangene Stunde, ab der achten Stunde 24,00 Euro. Behindertenparkplätze nahe den Eingängen.
Anmeldung
Für die Familienführungen ist keine Anmeldung nötig, die Platzzahl ist aber begrenzt. Online-Tickets werden empfohlen und lassen sich nicht stornieren oder umbuchen.
Highlight
Eisenbahnmodell des Anhalter Bahnhofs im Maßstab 1:87 und rund 150 Experimente im Science Center Spectrum auf 2.000 Quadratmetern.
Gut zu wissen
Die Ausstellungen Fototechnik, Filmtechnik, Historische Brauerei sowie Chemie und Pharmazie sind wegen Umbauarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.
Barrierefreiheit
Haupthaus stufenlos, Rampen zu Spectrum und Ladestraße, behindertengerechte Toiletten in allen Gebäudeteilen. Faltrollstühle auf Voranmeldung, Assistenzhunde überall erlaubt. Der U-Bahnhof Möckernbrücke ist nicht rollstuhlgeeignet.
Öffnungszeiten
- Montag: Geschlossen
- Dienstag: 09:00–17:30 Uhr
- Mittwoch: 09:00–17:30 Uhr
- Donnerstag: 09:00–17:30 Uhr
- Freitag: 09:00–17:30 Uhr
- Samstag: 10:00–18:00 Uhr
- Sonntag: 10:00–18:00 Uhr









