14 Locations mit dem Tag Sehenswürdigkeit:

  • Mauermahnmal Parlament der Bäume

    Das Mahnmal „Parlament der Bäume“ wurde von dem Künstler Ben Wargin 1990 angelegt und ist ein Gedenkort für die Toten an der Berliner Mauer. Auf Granittafeln sind die Namen von Mauertoten gelistet. Zu der Installation gehören Bäume, Gedenksteine, Bilder und Texte. Für den Bau des Marie-Elisabeth-Lüders Hauses musste das Parlament der Bäume verkleinert werden. Im Elisabeth-Lüders Haus selbst befindet sich ein Rundraum, in dem Mauerteile wieder aufgebaut sind. Ben Wargin hatte auch diese Mauerteile gesichert.

  • KaDeWe

    Das KaDeWe ist das größte Kaufhaus auf dem Europäischen Kontinent! Weltberühmt für seine 7.000 Quadarmeter große Feinschmecker-Abteilung, lässt auch der Mode-, Kosmetik- und Dekobereich die Herzen von Shopping-Freunden höher schlagen. Hier findet man die schöne Produkte zum Verschenken und selber freuen. Ein wahrer Augenschmaus sind auch zu allen Jahreszeiten die Schaufenster des beliebten Kaufhauses mit den einfallsreichen Dekorationen.

  • Ramones Museum

    Das erste und einzige Ramones Museum der Welt befindet sich in Berlin Mitte! Ausgestellt wird alles, was das Fanherz begehrt: Angefangen von unveröffentlichten Fotos über Schriftstücke wie Setlists, bis hin zu raren Merchandise-Artikeln. Sogar eine original Jeans, die Johnny Ramone auf der Bühne getragen hat, ist zu sehen. Museumsbetreiber Florian Hayler arbeitet seit Jahren als (Musik-)Journalist und hat viele der über 300 Ausstellungsstücke von den Bandmitglieder persönlich bekommen. Der Top10 Geheimtipp: In der angeschlossen Blitz Boutique ein T-Shirt mit dem Logo des Museums kaufen (hat schon Kultstatus und wird u.a. von Stars wie Green Day oder The Gaslight Anthem getragen) und danach ins gemütliche Café Mania.

  • Karl-Marx-Allee

    Die Wohnhäuser im typischen Moskauer „Zuckerbäckerstil“ prägen Europas einzigen Boulevard, der nach dem Krieg gebaut wurde! Heutzutage steht die Karl-Max-Allee mit den beiden markanten Türmen des Frankfurter Tors unter Denkmalschutz - sie ist das längste zusammenhängende Baudenkmal Deutschlands. Die Geschichte der Straße ist wechselvoll: Am 17. Juni 1953 fand hier der DDR Volksaufstand statt, welcher nur durch die Panzer der roten Armee gestoppt werden konnte. Auch bei den DDR-Paraden gehörten hier die Panzer zum gewohnten Bild. Historische Orte, die heute noch entlang der Straße existieren, sind das Café Sybille, das Kino International und das Kino Kosmos. Letzeres war mit 3.400 Sitzplätzen das größte Kino in der ganzen DDR.

  • Museumswohnung WBS 70

    Eine Plattenbauwohnung, die noch mit original DDR-Möbeln eingerichtet ist – dieses Zeitdokument kann in Hellersdorf besichtigt werden! Die 3-Zimmer-Wohnung ist z.B. noch mit einer Spanplatten-Schrankwand und einem Colorett-Farbfernseher darin bestückt. Im Regal steht neben dem „Hotelführer DDR“ die Gebrauchsanleitung für den Majomat (Magdeburger Joghurtautomat). Weitere echte DDR-Produkte wie Rotkäppchen-Sekt, Dederon-Schürzen und Patronen-Soda-Flasche lassen sich ebenfalls entdecken. Die Miete für die Wohnung betrug übrigens in den 1980er Jahren 109 DDR-Mark. Dies war verhältnismäßig günstig und steigerte die Beliebtheit der Platte nur noch.

  • Lippenstiftmuseum

    Original Lippenstifte von Hildegard Knef und Evita Peron sind zusammen mit dem charmanten Gastgeber René Koch, der mehr als 20 Jahre Chefvisagist bei Yves Saint Laurent war, die Highlights des Lippenstiftmuseum. Ausgestellt werden nicht nur Lippenstifte aus den unterschiedlichsten Epochen vom Barock bis heute, sondern auch die passenden Werbeplakate dazu und Kussmund-Abdrücke berühmter Stars wie Mireille Mathieu oder Simone Thomalla. Darüber hinaus erfahren die Besucher auch etwas über die kulturgeschichtlichen Hintergründe z.B. das selbstbewusste Auftreten geschminkter und rauchender Frauen als Vamp. Das Anfassen der Exponate ist ausdrücklich erwünscht. Wer möchte, kann nach der Führung auch selbst seine Lippen verschönern mit Schminktipps des Profis.

  • Gedenkstätte Hohenschönhausen

    Die Gedenkstätte Hohenschönhausen befindet sich im ehemaligen zentralen Stasi-Gefängnis der DDR. Hier wurden vor allem politische Gegner der SED inhaftiert. Selbst Regime-Kritiker aus Westberlin wurden entführt und hier her verschleppt! Besucher können in Führungen die Zellen, aber auch weitere Bereiche besichtigen wie das Haftkrankenhaus oder die sogenannten „Tigerkäfige” – mit Maschendraht komplett abgeschirmte Bereiche im Gefängnishof. Zeitzeugen erzählen dabei von Ihren Erlebnissen in der Haftanstalt.

  • Panoramapunkt im Kollhoff Tower

    Der schnellste Aufzug Europas und der wohl schönste Sonnenuntergang in Berlin - damit trumpft der 103 Meter hohe Panoramapunkt im Kollhoff Tower auf. Nachdem die Besucher innerhalb von nur 20 Sekunden mit dem Aufzug in die 24. Etage katapultiert werden, steht ein spektakulärer Ausblick auf den nahen Potsdamer Platz, sowie die City-West und –Ost bevor. Hinzu kommt eine kostenlose Ausstellung über die Geschichte des Potsdamer Platzes. Der Geheimtipp der Top10 Redaktion: Bei Kaffee und Kuchen im rundum verglasten Café die Aussicht genießen oder bei einem Sundowner auf der Sonnenterrasse den Tag ausklingen lassen.

  • East Side Gallery

    Die East Side Gallery in Friedrichshain ist mit 1.361 Metern die längste Open-Air-Galerie der Welt und gleichzeitig das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer! Hier haben sich zur Wendezeit über 100 Künstler verewigt. Besonders bekannte Motive sind der Bruderkuss (Originaltitel: „Mein Gott hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben“ und der Trabi, der die Mauer durchbricht (Originaltitel: „Test the best“). Aktuell kümmert sich eine Künstlerinitiative um die nicht ganz unumstrittene Sanierung der Galerie und bietet zusätzlich Führungen sowie Künstlergespräche an. Der Besuch der East Side Gallery ist an sich jedoch kostenlos!

  • Deutsches Technikmuseum Berlin

    Heutzutage gehört der Computer ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Doch wie hat sich das alles entwickelt? Im Deutschen Technikmuseum Berlin gibt es Antworten darauf, denn hier ist der erste Computer der Welt ausgestellt! Aber nicht nur der PC und sein Erfinder Konrad Zuse werden vorgestellt, sondern auf riesigen 25.000 qm gibt es z.B. auch eine der weltweit größten Ausstellungen zum Thema Schienenverkehr mit vielen alten Dampflocks, eine historische Brauerei oder zwei original Windmühlen. Bei so vielen Museumsstücken zum Anfassen haben vor allem auch Kinder ihren Spaß. Da trifft es sich ganz gut, dass selbst der Kindergeburtstag im Deutschen Technikmuseum gefeiert werden kann.

  • Jüdisches Museum

    Das Jüdische Museum in Berlin ist das größte seiner Art in ganz Europa! In der Dauerausstellung wird hier die deutsch-jüdische Geschichte in 14 Abschnitten erzählt. Aktuelle Ausstellungen beschäftigen sich z.B. mit koscherem Essen, das auch gleichzeitig im Museumscafé probiert werden kann. Doch bereits vor der Ausstellungseröffnung im Jahr 2001 war der leere Neubau von Daniel Libeskind ein echter Publikumsmagnet. Dieser Reiz lässt sich nach wie vor in dem 2007 hinzugefügten Lichthof nachvollziehen. Libeskind Architektur aus Stahl und Glas wirkt wie eine verwinkelte Baumkrone. Ein wahrer Ort zum Verweilen.

  • Neue Nationalgalerie

    Die Neue Nationalgalerie beeindruckt alleine schon durch ihre Architektur. Für den Bau wurde der Star-Architekt Mies van der Rohe engagiert, der hier die größte freitragende Stahlplatte der Welt verwendete. Das Ergebnis ist ein lichtdurchfluteter Pavillon, in dem die bedeutendste internationale Kunst des 20. Jahrhunderts präsentiert wird z.B. mit Bildern von Picasso, Klee oder Dalí. Besonders bekannt wurde die Neue Nationalgalerie allerdings mit der Sonderausstellung „Das MoMa in Berlin“, bei der über 200 Werke aus dem New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurden. Mit 1,2 Millionen Besuchern gilt sie als einer der erfolgreichsten Ausstellungen überhaupt!

  • DDR Museum

    Was ist Dederon? Wie fühlt sich eine DDR Jeans an? Was ist eine Datsche? Wie funktionierte das mit den Lauschangriffen der Stasi? Dieses kleine, interaktive Museum stellt DDR-Geschichte zum anfassen aus. Die Besucher dürfen Schranktüren öffnen, Schubladen durchsuchen und das Telefon benutzen. Ein Besuch hier ist wie ein Blick in den Alltag der ehemaligen DDR. Eine komplette, typische Plattenbauwohnung ist anhand originaler Einrichtungsgegenstände aus Spenden rekonstruiert worden. Für Schüler- und Reisegruppen können spezielle Führungen und Seminare gebucht werden, z.B. zu den Fragen, warum die Planwirtschaft zu leeren Regalen führte, weshalb Westreisen verboten waren und warum die Staatssicherheit etwas anderes als der Bundesnachrichtendienst war.

  • Flohmarkt Straße des 17. Juni

    Immer samstags und sonntags findet der größte, älteste (seit 1973) und wohl auch bekannteste Trödelmarkt in Berlin auf der Straße des 17. Juni statt. Alte Möbel, Ölgemälde, Antiquitäten, Porzellan und Silberbesteck - der Flohmarkt direkt am Tiergarten ist bei Touristen und Berlinern gleichermaßen beliebt. Neben den Flohmarkt-Standards lassen sich hier aber auch ein paar außergewöhnlich Stände z. B. mit einer riesigen Auswahl an Knöpfen oder Autogrammkarten entdecken. Durch seine Bekanntheit sind die Preise auf dem Flohmarkt auf der Straße des 17. Juni leider recht hoch. Praktisch allerdings: An vielen Ständen kann man mit EC- oder sogar Kreditkarte zahlen. Das macht es Reisenden leicht, ein original Berlin Souvenir zu ergattern! Tipp der Top10 Redaktion: An den Trödel- und Antikmarkt mit seinen Second Hand-Artikeln schließt sich auch ein Kunstmarkt, etwa mit afrikanischem Kunsthandwerk, Mode oder Holzspielzeug an.