5 Locations mit dem Tag Mauer:
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Mauermahnmal Parlament der Bäume
Das Mahnmal „Parlament der Bäume“ wurde von dem Künstler Ben Wargin 1990 angelegt und ist ein Gedenkort für die Toten an der Berliner Mauer. Auf Granittafeln sind die Namen von Mauertoten gelistet. Zu der Installation gehören Bäume, Gedenksteine, Bilder und Texte. Für den Bau des Marie-Elisabeth-Lüders Hauses musste das Parlament der Bäume verkleinert werden. Im Elisabeth-Lüders Haus selbst befindet sich ein Rundraum, in dem Mauerteile wieder aufgebaut sind. Ben Wargin hatte auch diese Mauerteile gesichert.
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Karl-Marx-Allee
Die Wohnhäuser im typischen Moskauer „Zuckerbäckerstil“ prägen Europas einzigen Boulevard, der nach dem Krieg gebaut wurde! Heutzutage steht die Karl-Max-Allee mit den beiden markanten Türmen des Frankfurter Tors unter Denkmalschutz - sie ist das längste zusammenhängende Baudenkmal Deutschlands. Die Geschichte der Straße ist wechselvoll: Am 17. Juni 1953 fand hier der DDR Volksaufstand statt, welcher nur durch die Panzer der roten Armee gestoppt werden konnte. Auch bei den DDR-Paraden gehörten hier die Panzer zum gewohnten Bild. Historische Orte, die heute noch entlang der Straße existieren, sind das Café Sybille, das Kino International und das Kino Kosmos. Letzeres war mit 3.400 Sitzplätzen das größte Kino in der ganzen DDR.
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Stasimuseum
Das Arbeitszimmer Erich Mielkes mit angeschlossenem Casino, Spionagetechnik wie Wanzen und versteckte Infrarotstrahler, sowie in Koffern versteckte Maschinengewähre sind im Stasimuseum zu begutachten. Das Museum befindet sich auf dem original Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und zeigt die Geschichte des Spitzel-Apparats. Aber auch der Widerstand gegen die Diktatur der SED wird dokumentiert. Neben Führungen in verschiedenen Sprachen können auch Seminare und Gespräche mit Zeitzeugen vereinbart werden. Mögliche Themen sind etwa „Die Jugend der DDR und ihr Verhältnis zum System“, „Das Leben der Anderen” - Fiktion oder Realität?“ oder „Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder“.
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Bösebrücke
Zusammen mit zehntausenden weiteren DDR-Bürgern gelang Bundeskanzlerin Angela Merkel am Tag des Mauerfalls an dieser Stelle in den Westen; denn die Bösebrücke verbindet Ost- und Westberlin über die Bornholmerstraße. Oftmals wird sie deshalb auch Bornholmer Brücke genannt. Heutzutage weisen an diesem Ort mehrere Gedenktafeln auf das historische Ereignis hin. Auch eine Kunstinstallation mit dem Titel „Mind the Gap“ erinnert an den 9. November 1989. In das rote Möbel-Kunstobjekt sind Lautsprecher eingebaut, aus denen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. Denn fast schon unbegreifbar ist es, wie friedlich der Mauerfall von statten ging.
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Mauermuseum am Checkpoint Charlie
Vor der Tür des Museums ist der ehemalige Checkpoint Charlie. Innen dreht sich alles um die kreativen Fluchtversuche der Menschen in der DDR und das Grenzsicherungssystem der damaligen Zeit. Eine original Selbstschussanlage ist ausgestellt und es wird anhand eines Modells anschaulich erklärt, wie die Grenze gesichert war. Besonders interessant ist die Dokumentation der Fluchtmittel: Koffer, Kabelrollen, Flugobjekte und sogar Autos sind in der Ausstellung zu sehen.