7 Locations mit dem Tag Geschichte:

  • Hacker und Presting

    Die Buchhandlung „Hacker und Presting“ bietet eine erlesene Mischung z.B. aus den Bereichen Belletristik, Reiseliteratur und Bücher in englischer Sprache. 3 bis 4 mal im Jahr sind hier ebenso erlesene Schriftsteller vor Ort. Zuletzt war Bestseller-Autor Ferdinand von Schirarch zu Gast. Als besonderen Service können Kunden von „Hacker und Presting“ übrigens auf der Internetseite der Buchhandlung ihr Buch schon von Zuhause aus vorbestellen und innerhalb 24 Stunden dann direkt im Laden abholen.

  • Museumsinsel

    Die Museumsinsel ist das größte Universalmuseum der Welt! Denn Altes und Neues Museum, Bode-Museum, Pergamonmuseum und die Alte Nationalgalerie locken hier zusammengebündelt mit solch kulturellen Schätzen wie der Büste der Nofretete oder dem 2.000 Jahre alte Pergamon-Altar. Bei einem Besuch dieser Sehenswürdigkeiten begibt man sich auf eine Zeitreise in die Antike und taucht in längst versunkene Welten ein. So viel geballte Kultur sind ein Muss für jeden Berliner und Hauptstadt-Besucher! Schließlich ist die Museumsinsel selbst auch noch seit 1999 Weltkulturerbe.

  • Karl-Marx-Allee

    Die Wohnhäuser im typischen Moskauer „Zuckerbäckerstil“ prägen Europas einzigen Boulevard, der nach dem Krieg gebaut wurde! Heutzutage steht die Karl-Max-Allee mit den beiden markanten Türmen des Frankfurter Tors unter Denkmalschutz - sie ist das längste zusammenhängende Baudenkmal Deutschlands. Die Geschichte der Straße ist wechselvoll: Am 17. Juni 1953 fand hier der DDR Volksaufstand statt, welcher nur durch die Panzer der roten Armee gestoppt werden konnte. Auch bei den DDR-Paraden gehörten hier die Panzer zum gewohnten Bild. Historische Orte, die heute noch entlang der Straße existieren, sind das Café Sybille, das Kino International und das Kino Kosmos. Letzeres war mit 3.400 Sitzplätzen das größte Kino in der ganzen DDR.

  • Stasimuseum

    Das Arbeitszimmer Erich Mielkes mit angeschlossenem Casino, Spionagetechnik wie Wanzen und versteckte Infrarotstrahler, sowie in Koffern versteckte Maschinengewähre sind im Stasimuseum zu begutachten. Das Museum befindet sich auf dem original Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und zeigt die Geschichte des Spitzel-Apparats. Aber auch der Widerstand gegen die Diktatur der SED wird dokumentiert. Neben Führungen in verschiedenen Sprachen können auch Seminare und Gespräche mit Zeitzeugen vereinbart werden. Mögliche Themen sind etwa „Die Jugend der DDR und ihr Verhältnis zum System“, „Das Leben der Anderen” - Fiktion oder Realität?“ oder „Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder“.

  • Bösebrücke

    Zusammen mit zehntausenden weiteren DDR-Bürgern gelang Bundeskanzlerin Angela Merkel am Tag des Mauerfalls an dieser Stelle in den Westen; denn die Bösebrücke verbindet Ost- und Westberlin über die Bornholmerstraße. Oftmals wird sie deshalb auch Bornholmer Brücke genannt. Heutzutage weisen an diesem Ort mehrere Gedenktafeln auf das historische Ereignis hin. Auch eine Kunstinstallation mit dem Titel „Mind the Gap“ erinnert an den 9. November 1989. In das rote Möbel-Kunstobjekt sind Lautsprecher eingebaut, aus denen das Wort „Wahnsinn“ ertönt. Denn fast schon unbegreifbar ist es, wie friedlich der Mauerfall von statten ging.

  • DDR Museum

    Was ist Dederon? Wie fühlt sich eine DDR Jeans an? Was ist eine Datsche? Wie funktionierte das mit den Lauschangriffen der Stasi? Dieses kleine, interaktive Museum stellt DDR-Geschichte zum anfassen aus. Die Besucher dürfen Schranktüren öffnen, Schubladen durchsuchen und das Telefon benutzen. Ein Besuch hier ist wie ein Blick in den Alltag der ehemaligen DDR. Eine komplette, typische Plattenbauwohnung ist anhand originaler Einrichtungsgegenstände aus Spenden rekonstruiert worden. Für Schüler- und Reisegruppen können spezielle Führungen und Seminare gebucht werden, z.B. zu den Fragen, warum die Planwirtschaft zu leeren Regalen führte, weshalb Westreisen verboten waren und warum die Staatssicherheit etwas anderes als der Bundesnachrichtendienst war.

  • Weisse Kreuze

    Die Weissen Kreuze erinnern an Menschen, die versuchten, die Sperr- und Grenzanlagen der DDR zu überwinden und dabei ums Leben kamen. Die Mahnzeichen waren von einem Berliner Bürgerverein anfangs überall dort aufgestellt worden, wo Flüchtlinge ihren Fluchtversuch mit dem Leben bezahlt hatten. Inzwischen wurden die Weissen Kreuze an zwei Orten konzentriert, an der Spree am Reichstagsgebäude und an der Bernauer Straße. Über die Geschichte des Gedenkortes „Weiße Kreuze“ berichtet die Tafel der Geschichtesmeile Berliner Mauer am Reichstagsufer.