9 Locations mit dem Tag Filmkulisse:
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Bahnhof Zoologischer Garten
Für den Film ”Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” aus dem Jahre 1981 fing Regisseur Bernd Eichinger die authentische Atmosphäre vom Originalschauplatz hinter dem Bahnhofsgebäude ein. Damals wurde zum Teil mit Laiendarstellern in und um dem Bahnhofsgebäude gearbeitet. Der Bahnhof Zoologischer Garten ist auch einer der zentralen Schauplätze von ”Emil und die Detektive” in der Original-Filmfassung von 1931. Der Zoopalast in der näheren Umgebung war zudem bis zum Wiederaufbau des Potsdamer Platzes der zentrale Schauplatz für die Berlinale!
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Alexanderplatz
Was haben Berlin-Touristen und Filmemacher gemeinsam? Beide lieben den Alexanderplatz! So ließ Daniel Brühl z.B. in „Good Bye Lenin” im Jahr 2003 Geldscheine von einem Plattenbau am Alexanderplatz regnen. Und Weltstar Jodie Foster drehte für ihren Thriller „Flightplan – Ohne jede Spur” am U-Bahnhof Alexanderplatz. Matt Damon dagegen nutzte 2004 als CIA-Killer Jason Bourne in „Die Bourne Verschwörung” eine Demonstration auf dem Alexanderplatz, um seine Verfolger abzuschütteln. Außerdem brillierte Heinrich George 1931 in „Berlin Alexanderplatz” als Krimineller, der anständig werden möchte.
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Checkpoint Charlie
Für den James Bond-Film „Octopussy“ nutzte Roger Moore den Checkpoint Charlie als Kulisse. Der Agenten-Thriller ist ein Prototyp für viele Filme, in denen der Grenzübergang auftaucht. Denn als berühmteste innerstädtische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin in den Jahren 1945 bis 1990 wurden hier vor allem Filme zum kalten Krieg gedreht. Übrigens, während in dem 1983er James Bond noch der echte Checkpoint Charlie zu sehen ist, steht heutzutage an der Wilhelmstraße/ Ecke Kochstraße nur noch ein Nachbau der ersten Kontrollbaracke, dekoriert mit Sandsäcken aus Beton. Der Original-Kontrollpunkt kann allerdings im Alliierten Museum besichtigt werden.
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Flughafen Tempelhof
Einer der meist bespielten Drehorte der Stadt ist der ohnehin schon berüchtigte Flughafen Tempelhof. Das drittgrößte Gebäude der Welt bietet reichlich Raum für Filmkulissen. In ”Was tun, wenn's brennt?” war er 2001 ein geräumiges Polizeipräsidium, in ”Der Hauptmann von Köpenick” eine Kaserne. In Billy Wilders ”Eins, zwei, drei” ist der Ort tatsächlich, was er einst war: ein Flughafen. Führungen durch das Areal sind sehr beliebt und sollten vorgebucht werden.
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Singerstraße 51
„Die Legende von Paul und Paula“ ist einer der DDR-Filmklassiker schlechthin! Der Drehort für den Kultfilm: Ein einfacher Plattenbau im Bezirk Friedrichshain unweit des Ostbahnhofs in der Singerstraße 51. Im Film wohnt Paul in genau dieser Platte, die in der DDR sowohl ein heißbegehrter Wohnort, als auch ein Statussymbol war. Paula wohnt in der Geschichte direkt gegenüber in einem Altbau, der heutzutage ein Supermarkt ist. Doch die beiden Wohnungen sind nicht die einzigen Filmorte für „Paul und Paula“-Fans. Nicht weit entfernt befindet sich am Rummelsburger See das „Paul-und-Paula-Ufer“. Hier wurde die berühmte Szene mit dem Frachtkahn gedreht. Für Verliebte steht am Ufer übrigens eine „Paul-und-Paula-Bank“.
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Bendlerblock
Ein Film, der schon bei den Dreharbeiten besonders viel Aufsehen erregte, war 2007 die „Operation Walküre“. Erst war es fraglich, ob der Film wegen Tom Cruise in der Rolle als Stauffenberg überhaupt eine Drehgenehmigung für den Bendlerblock bekommen würde. Dann das Unglück am Set, bei dem einige Schauspieler von einem fahrenden Lastwagen fielen. Das alles sorgte für viele Schaulustige rund um den Dreh der 80 Millionen Dollar teuren Hollywood Produktion.
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Weltrestaurant Markthalle
Im „Weltrestaurant Markthalle“ spielte Christian Ulmen den Herrn Lehmann aus Sven Regeners Roman. Die Verfilmung des Buchs hat einen richtigen Hype rund um die Location in Kreuzberg ausgelöst. Doch die tolle Atmosphäre war auch vor dem Ansturm ein voller Erfolg. Zu Recht. Denn Bier und Schweinebraten schmecken dort auch in Wirklichkeit super!
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Oberbaumbrücke
In Tom Tykwers „Lola rennt“ hechelt Franka Potente mit feuerroter Mähne durch die Bögen der Oberbaumbrücke. Im schnellem Rhythmus, passend zur Musik, rennt sie durch die Stadt, um ihrem Freund das Leben zu retten. Die Oberbaumbrücke ist jedoch nicht nur in „Lola rennt“ aus dem Jahr 1998 ein markanter Bestandteil. Mit ihren zwei Türmchen und dem gelben Zug der U1 gehört sie als typisches Stadtbild zum Standard-Reprtoire vieler Berlin-Filme und TV-Serien. Übrigens, seit der Verwaltungsbezirkreform im Jahr 2001 vebindet die rote Backsteinbrücke die beiden Ortsteile Kreuzberg und Friedrichshain. Seitdem liefern sich die Anwohner der beiden Stadtteile immer im Juli filmreife Schlachten mit Wasser, Mehl und altem Gemüse.
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Filmpark Babelsberg
Der Filmpark Babelsberg ist bereits in die neue Saison 2012 gestartet. Neues Highlight im Filmpark ist ”Die drei Musketiere - Die Making-Of Show”, eine interaktive Show rund um die Entstehung des Kinohighlights. Besucher können auch einen Blick in den original Löwenzahn Bauwagen werfen, aus dem Peter Lustig 200 Sendungen ”Löwenzahn” präsentiert hat. Kleine Besucher können sich auf ”Panama - Janoschs Traumlaund” freuen und dort in die Welt vom kleinen Bären und kleinen Tiger eintauchen. Aber auch Fernsehserien wie GZSZ werden auf dem 7.000 Quadratmeter großen Außengelände gedreht. Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr über zahlreiche Events auf dem Filmgelände, z.B. zu Halloween oder die Lange Babelsberger Filmparknacht mit vielen Stuntshows und einem riesigen Feuerwerk um Mitternacht.